... diese Textzeile aus dem temperamentvollen Titel „I Can’t Dance” ist für die NEW ORLEANS FEETWARMERS (NOF) Antrieb und Einladung zugleich. Kein Fuß steht still, wenn das Sextett aus Norddeutschland auf kleinen und großen Bühnen loslegt. Authentischer New Orleans Jazz aus den 20er Jahren live und handgemacht: In dieser Musik steckt ein Lebensgefühl, das mitreißt.
Von dem Zauber der Band ließen sich Jurys und Publikum
bei mittlerweile vier internationalen Jazz-Festivals in Frankreich
begeistern: So gewannen die FEETWARMERS im Juli 2008 im ersten
Anlauf den renommierten Wettbewerb „Compétition
internationale de Jazz New Orleans“ in St. Raphaël
(Südfrankreich, Côte d'Azur). Als erste deutsche
Band siegten die FEETWARMERS außerdem im Sommer
2007 im Megève Jazz Contest, einem hochkarätig
besetzten Band-Wettbewerb in den französischen Alpen südlich
von Genf. Und: Beim Euro Jazz Festival im Pariser Vorort Rueil-Malmaison
landeten die Amateurmusiker ebenfalls auf dem Treppchen – von
16 Bands aus 16 Ländern wurden die FEETWARMERS im Juni
2007 Zweiter.
Am 27. Juli 2008 überreichte die Organisation „Swinging
Hamburg“ den Feetwarmers den Jazz Award 2008 in der Sparte „Herausragende
Jazzband“. Der Verband würdigte damit, dass sich die
Band „in vorbildlicher Weise mit Konzerten im In- und Ausland
für den Erhalt und die Verbreitung des Jazz in seinen klassischen
Spielarten“ engagiert.
Schon im Jahr 2006 war die Band auf Europakurs als Erste am Ziel:
In der Ausscheidung in Rueil-Malmaison um die beste Jazz-Version
der Europa-Hymne (Ode an die Freude von Beethoven) gewannen die
NOF den ersten Platz.
Bei allen Auftritten bleiben die FEETWARMERS ihrem Prinzip treu: Vielfalt ist Trumpf. Unverwechselbare Markenzeichen sind Titel des legendären HALFWAY HOUSE ORCHESTRA, wahre „Bonbons“ im Repertoire. Federleicht, packend rhythmisch und präzise arrangiert lassen die NOF den Stil dieser weißen Jazzband lebendig werden und entführen in die Zeit der Ballroom Partys. Bei Stücken wie „When I’m Blue“ oder „New Orleans Shuffle“ swingt alles – genau wie damals. Ungläubig reiben sich die Zuhörer die Augen: Sind das wirklich nur sechs Musiker, die diesen Sound erzeugen?
Doch auch bekannte Titel vieler anderer großer Jazzbands
aus den 20er Jahren lassen die Herzen der Fans höher schlagen.
Beim Griff in die Tiefen der eigenen Schellack-Plattensammlung
haben die FEETWARMERS außerdem Kompositionen entdeckt
und arrangiert, die das Programm einzigartig machen. Dazu kommen
eigene Stücke, die Kornettist Dieter Fascher geschrieben
hat. „Spend My Time in Slingerlands“ oder „Go
to New Orleans“ beispielsweise gehören für
Fans längst zu den Lieblingstiteln.
Ein Geheimnis der Band liegt in der Besetzung: Die NEW ORLEANS
FEETWARMERS verzichten auf eine Posaune und erreichen mit einem
zweiten Saxophon (Klarinette) den authentischen Klang der Hot
Dance Music aus den 20er Jahren. Damit nicht genug: Das Publikum
jubelt, wenn Kornettist Dieter Fascher auf der Blockflöte
jazzt oder mit gefühlvoll gesungenen Balladen Gänsehaut
erzeugt. Wenn Pianist Markus Pohle Boogie und Ragtime der großen
Meister präsentiert oder eben die Band ihre preisgekrönte
Version von Beethovens „Ode an die Freude“ verjazzt.
Wenn Wolfgang Möhler (Bass) und Manfred „Männe“ Eickholt
(Banjo) den Rhythmus gnadenlos antreiben oder Helge Sachs und
Hans-Hilmer Eimer (Saxophon /Klarinette) in leidenschaftlichen
Solodarbietungen den Jazz „leben“.
Bereits in ganz Europa konnten sich Jazz-Fans von diesem mitreißenden und einmaligen Stil überzeugen. Bei Auftritten in Frankreich, Polen, Schweden, Italien und Dänemark erntete die Band ebenso Lob und Anerkennung wie bei kleinen und großen Jazzfesten in ganz Deutschland.